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Strategie 6: Sicher sein mit edocu

In diesem Video bietet Die Basti an, auch Deine letzten Zweifel abzunehmen und liefert Dir Argumente zur Einwandbehandlung. Insgesamt sechs kurze Videos geben einmal den Blick aus der Vogelperspektive auf edocu und Deine Möglichkeiten mit diesem smarten Tool. Unter dem Videos findest Du eine schriftliche Zusammenfassung.

Das Gespräch richtet sich an Steuerkanzleien, die ihre Mandanten zur Erstellung von Verfahrensdokumentationen einbinden möchten. Der Sprecher empfiehlt, alle Mandanten gebündelt über einen vorbereitenden Newsletter und Einladungen zum Tool edocu zu aktivieren, um den Aufwand in der Kanzlei zu reduzieren. Hauptthemen: Skalierbare Mandantenkommunikation, Umgang mit Ausnahmen (ca. 5 %), Abgrenzung zu umfangreicher Prozessberatung durch Mitbewerber, Nutzung eines Prozessauftrags plus Anlage zur Ergänzung und Upload in edocu, sowie Kapazitätsentlastung der Kanzlei durch Verlagerung des Tätigkeitsfelds zum Mandanten. Ziel ist es, Verfahrensdokumentationen für ca. 95 % der Fälle effizient, betriebsprüfungsfest und mit minimalem Kanzlei-Aufwand umzusetzen.

Hintergrund

Die Beratung adressiert den organisatorischen Einstieg in das Thema Verfahrensdokumentation in Steuerkanzleien. Empfohlen wird ein sequenziertes Vorgehen:

  • Vorab-Newsletter (ca. 1 Monat vorher) zur Aufklärung über Verfahrensdokumentation und Ankündigung der edocu-Einladung (Antispam-Hinweis).
  • Massenhafte Einladung der Mandanten in edocu, mit Fokus auf die ca. 95 % Standardfälle.
  • Für verbleibende ca. 5 % komplexe Fälle: Alternative Optionen (z. B. tiefere Prozessberatung durch Mitbewerber) oder ein interner Prozessauftrag mit ergänzender Anlage, die in edocu hochgeladen wird.

Ziel: Reduktion von Kanzlei-Mehrarbeit und Übertragung der Erstellungspflichten an die Mandanten.

Schmerzpunkte

[Schmerzpunkt 1: Viele Kanzleien scheuen die gebündelte Einladung aller Mandanten zu edocu und fürchten Mehraufwand sowie Unsicherheit bei der Mandantenkommunikation.] Kanzleien laden nicht alle Mandanten gleichzeitig ein, aus Sorge vor Überlastung und Kommunikationsproblemen. Auswirkungen:

  • Zeit- und Kapazitätsdruck in der Kanzlei, wenn Mandanten einzeln oder verzögert eingebunden werden.
  • Ineffiziente Prozesse bei der Einführung der Verfahrensdokumentation, stockende Rollouts.

Aktuelle Situation: Einige Kanzleien laden selektiv ein; es besteht Unsicherheit, ob Massen-Einladungen als Spam wahrgenommen werden. Quantitative Kennzahlen: „95 Prozent“ der Mandate können standardisiert abgewickelt werden, „5 Prozent“ gelten als Ausnahmen. Beispiele: Newsletter wird nicht konsequent genutzt; fehlende Vorab-Kommunikation führt zu Rückfragen. Kontext: Betriebsprüfungsanforderungen werden mit edocu-Fragen adressiert; tiefergehende Prozessanalysen sind nicht Ziel des Standardvorgehens. Stakeholder: Kanzleileitung, Mitarbeitende, Mandanten.

[Schmerzpunkt 2: Umgang mit komplexen Ausnahmefällen (ca. 5 %), die mehr Tiefe als der Standardprozess erfordern.] Für einen kleinen Anteil der Mandate sind tiefere Prozessanalysen nötig, die über den edocu-Standard hinausgehen. Auswirkungen:

  • Risiko von Verzögerungen im Gesamtprojekt, wenn Ausnahmen den Standardfluss blockieren.
  • Höherer Beratungsaufwand und potenziell höhere Kosten.

Aktuelle Situation: Die Kanzlei soll sich zunächst auf die „95 Prozent“ fokussieren; für die „5 Prozent“ werden zwei Alternativen vorgeschlagen (Mitbewerber mit Tiefenberatung oder Prozessauftrag + Anlage). Quantitative Kennzahlen: „2 Möglichkeiten“ für Ausnahmen werden genannt. Beispiele: Erstellung einer zusätzlichen Anlage, Upload in edocu. Kontext: Offene Kommunikation gegenüber Mandanten und klarer Scope für die Standardfälle. Stakeholder: Mandanten mit komplexen Prozessen, interne Projektleitung, externe Berater/Mitbewerber.

[Schmerzpunkt 3: Interne Ressourcenknappheit und Risiko der Aufgabenübernahme durch die Kanzlei.] Die Kanzlei hat bereits hohe Auslastung und möchte das Tätigkeitsfeld Verfahrensdokumentation nicht zusätzlich intern abwickeln. Auswirkungen:

  • Engpässe bei Personal und Zeit, Gefahr von Qualitätsabfällen.
  • Opportunitätskosten, da Kerngeschäfte leiden könnten.

Aktuelle Situation: Empfehlung, die Erstellung beim Mandanten zu verankern und edocu als Enabler zu nutzen; Kanzlei behält Supervision, nicht die operative Hauptarbeit. Quantitative Kennzahlen: Keine konkreten Zahlen außer der 95/5-Verteilung, jedoch expliziter Hinweis auf „so viel zu tun“. Beispiele: Verlagerung der Datenerhebung zum Mandanten, Uploads durch Mandanten. Kontext: Betriebsprüfungsrelevanz erfordert trotzdem ausreichende Qualitätssicherung. Stakeholder: Kanzleipartner, Mitarbeitende, Mandanten.

Erwartungen

[Erwartung 1: Skalierter Rollout an alle geeigneten Mandanten mithilfe eines vorab versendeten Newsletters und zentralen Edoku-Einladungen.] Ziel ist die effiziente Aktivierung von ca. 95 % der Mandanten über einen standardisierten Kommunikations- und Einladungsprozess.

  • Zeitrahmen: Newsletter ca. 1 Monat vor der edocu-Einladung versenden.
  • Benötigte Ressourcen: Newsletter-Vorlage, edocu-Einladungssystem, klare Antispam-Kommunikation.
  • Erfolgsmessung: Quote der Annahmen/Registrierungen, geringe Rückfragequote, Abschlussrate der Verfahrensdokumentation bei den „95 Prozent“.
  • Stakeholder: Marketing/Kommunikation der Kanzlei, Sachbearbeiter, Mandanten.

[Erwartung 2: Effektiver Umgang mit Ausnahmefällen durch definierte Alternativpfade.] Ziel ist es, für die ca. 5 % komplexen Fälle klare Prozesse zu nutzen (Mitbewerber-Tiefenberatung oder Prozessauftrag + Anlage).

  • Zeitrahmen: Parallel oder nach Abschluss des Standard-Rollouts, ohne die „95 Prozent“ zu verzögern.
  • Benötigte Ressourcen: Liste qualifizierter Mitbewerber/Partner, Vorlagen für Prozessaufträge und Anlagen, Upload-Workflows in edocu.
  • Erfolgsmessung: Durchlaufzeit und Abschlussquote der Ausnahmefälle, minimale Störung des Standardprozesses.
  • Stakeholder: Projektleitung der Kanzlei, externe Partner, betroffene Mandanten.

[Erwartung 3: Entlastung der Kanzleiressourcen durch Verlagerung der Erstellung zum Mandanten.] Ziel ist mehr Zeitgewinn für Kanzlei und Mitarbeitende, bei gleichzeitig betriebsprüfungsgeeigneter Dokumentation.

  • Zeitrahmen: Kurzfristig mit Rollout-Beginn; nachhaltig im laufenden Betrieb.
  • Benötigte Ressourcen: edocu-Zugänge, Mandantenleitfäden/FAQ, Minimal-Checklisten für Qualitätssicherung.
  • Erfolgsmessung: Reduzierte interne Bearbeitungszeiten, weniger Rückfragen, positive Ergebnisse in Betriebsprüfungen.
  • Stakeholder: Kanzleileitung, Teamleiter, Mandanten.

Weitere Informationsübersicht

  • edocu setzt auf einfache, für die Betriebsprüfung ausreichende Fragen für Standardfälle.
  • Der Markt bietet Mitbewerber für tiefergehende Prozessberatungen; offene Kommunikation dazu wird empfohlen.
  • Ergänzende Prozessanlagen können erstellt und direkt in edocu hochgeladen werden.
  • Support ist verfügbar: „jederzeit bei uns melden“, falls Fragen bestehen.

To-Do-Liste

  • Newsletter-Entwurf erstellen und versenden, inkl. Hinweis auf bevorstehende Edoku-Einladung und Antispam-Klarstellung. Deadline: 1 Monat vor Einladungsversand. Stakeholder: Marketing/Kommunikation.
  • Mandantenleitfaden/FAQ und kurze Videoanleitung zu edocu bereitstellen. Deadline: vor Einladungsversand. Stakeholder: Knowledge Management.
  • Standard-Workflow und Checkliste für die 95 %-Fälle definieren (inkl. QS-Prüfpunkte für Betriebsprüfung). Deadline: vor Einladungsversand. Stakeholder: Fachteam.
  • Massen-Einladung aller geeigneten Mandanten in edocu vorbereiten und versenden. Deadline: nach Newsletter-Leadtime. Stakeholder: Projektleitung/IT-Support.
  • Interner Support- und Eskalationspfad (SLA) für Mandantenrückfragen definieren. Deadline: vor Rollout. Stakeholder: Support-Team.
  • Ausnahmeprozess für die 5 %-Fälle aufsetzen: (a) Partner-/Mitbewerberliste für Tiefenberatung, (b) Vorlage Prozessauftrag + Anlagenstruktur. Deadline: parallel zum Rolloutstart. Stakeholder: Kanzleileitung.
  • Mechanismus für KPI-Tracking einrichten (Registrierungsquote, Abschlussrate, Bearbeitungszeiten). Deadline: zum Rolloutstart. Stakeholder: Controlling/PMO.